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Donnerstag, 24. Januar 2013


Euro-Krise IWF prophezeit Euro-Zone anhaltende Rezession

Der Internationale Währungsfond hat seinen Konjunkturausblick korrigiert. Er rechnet nicht länger mit leichtem Wachstum, sondern einem weiteren Jahr der Rezession.
Die Euro-Zone bleibt nach einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) auch in diesem Jahr in der Rezession. Die Wirtschaftsleistung werde 2013 um 0,2 Prozent sinken, heißt es in dem Weltwirtschaftsausblick der Organisation. Bisher hatte der IWF ein Wachstum von 0,2 Prozent vorausgesagt.
Grund für die Abwärtskorrektur sei vor allem die anhaltende Unsicherheit der Märkte, ob die politischen Maßnahmen gegen die Schuldenkrise ausreichten. Die Erholung verlaufe daher langsamer als erwartet.

Erst für 2014 erwartet der IWF eine Rückkehr der Euro-Länder in die schwarzen Zahlen. Im Vorjahr habe der Rückgang 0,4 Prozent betragen. "Das Risiko einer verlängerten Stagnation in der gesamten Euro-Zone wird zunehmen, wenn die Reformanstrengungen nachlassen", sagte der Fonds. Das sei auch ein großes Risiko für die Weltwirtschaft. Die Institution bekräftigte ihre Forderung an Europas Gesetzgeber, den Bau finanzieller Schutzmauern und der Bankenunion voranzutreiben sowie sich stärker in der Haushaltspolitik abzustimmen.

Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf

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